Die Linke Ecke
 

Aktuelles Rentenkonzept der SPD

Mehrausgaben

Das aktuell beschlossene „Rentenkonzept“ der SPD wird laut Arbeitsministerium bis zu 90 Mrd. € im Jahr 2030 kosten. Es ist damit im höchsten Maße unsolidarisch gegenüber denen, die die Rechnung zu zahlen haben und gefährdet den Generationenvertrag!
  • Mit der Aussetzung der Rente bis 67 und den gleichzeitigen Vorschlägen zur massenhaften, abschlagsfreien Frühverrentung beerdigt die SPD de facto die Anhebung des Renteneintrittsalter, versucht aber, diese Kehrtwende in der Rentenpolitik durch Hütchenspielertricks zu vertuschen.
  • Die Antwort auf die Schlüsselfrage, wie hoch das Niveau einer „gerechte Rente“ ist, haben die Sozialdemokraten indes auf 2020 vertagt.
  • Allein die Solidarrente von 850 Euro sind Kosten von 15 Milliarden Euro zu erwarten.
  • Ein Rentenniveau von 50 Prozent bis 2030 kostet 25 Milliarden Euro.
  • Für Verbesserungen der Erwerbsminderungsrente sind 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2030 zu erwarten.
  • Eine Teilrente, das Aussetzen der „Rente mit 67“ und die Angleichung der Ost-Renten könnten 2030 insgesamt 20 Milliarden Euro kosten.
  • Der abschlagsfreie Rentenzugang schon vor 65 nach 45 Versicherungsjahren würde 10 Milliarden Euro kosten.
  • Zeiten der Langzeitarbeitslosigkeit sollen laut SPD auf die nötigen vierzig Versicherungsjahre anzurechnen sein. Bisher gilt dies nur für Beitragsjahre.
Beispiele für unsolide Gegenfinanzierung
  • Die SPD spricht wider besseren Wissens von 13,6 Mrd. im Jahr 2030 für „die wichtigsten Reformbausteine“.
  • Allerdings sind darin weder die Kosten eines stabilen Rentenniveaus enthalten noch die Kosten einer neuen Frühverrentungswelle durch den abschlagsfreien Rentenzugang oder die Angleichung der Ost-Renten.
Unser Fazit:
Indem sie die nur geschönte Zahlen zu Teilen ihrer Versprechen nennen, täuscht die SPD bewusst potentielle Wähler. Die unverantwortlichen Belastungen der arbeitenden Generation würden die Gesellschaft spalten und den Generationenvertrag erheblich gefährden.
 
 
CDU Hessen
CDU Fraktion Hessen
Hessenfakten
CDU Mitglied werden